Der neue „Renault Wind“ soll mit einem Basispreis von 17.000,- Euro als „Cabrio-Roadster“ für frischen Wind im Markt sorgen. Mit nur 3,83 m Gesamtlänge ist das Modell recht kompakt, punktet aber mit 270 Liter Ladevolumen geschlossen wie offen. Das ermöglicht das Klappdach, weil die einfache Zweiteilung kaum Platz beansprucht und: das viel zu hoch gezogene Heck. Die höfliche Formulierung der meisten Kollegen für das gesamte Design: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Da scheint das Augen-Lasern-Lassen doch noch nicht so verbreitet.
Renault nennt das einen Cabrio-Roadster und liegt damit falsch. Denn für diese Gattung besteht bereits der Name Targa, was im Italienischen ein Schild bezeichnet. Und letztlich wird auch nur der obere Dachdeckel weggeschwenkt, die Heckscheibe und die langen Seitenrahmen bleiben stehen. Pardon, aber das haben wir schon besser gesehen. 1992 war der Honda CRX auch ein Targa. Dort haben aber zwei lustige Greifarme von hinten den Deckel in den Kofferraum gezerrt.

Das Basismodell kommt mit aufgeladenem 1,2-Liter-Benziner, 102 PS bringen 190 Spitze. Die üblich unrealistische Normangabe liegt bei 5,5 Liter Verbrauch. Um nicht zu sehr an die Basis des Twingo erinnert zu werden, empfiehlt sich der aus dem Clio bekannte 1,6 Liter mit 133 PS und immerhin 200 Topspeed.